Titelbild: © Coka – Adobestock.de

Schon einige Jahre lang sauge ich nun alles auf, was es rund um unseren Körper zu erfahren gibt. Ich liebe es wie eine Forscherin all das gelernte Wissen aus der Schulzeit dazu oder später erlernte Glaubenssätze wie der Körper denn funktioniert (oder ja eben, was alles an ihm mangelhaft sein soll) über Bord zu werfen und mich allein auf die Suche zu machen, um meine Wahrheit zu finden. Fasziniert haben mich dabei schon immer die Chakren. Egal in welcher Lehre ich nach Antworten suchte, die Essenz der Chakren ist überall zu finden. Ich weiß, unser Verstand wagt sich nur schwer heran an das Feinstoffliche, nicht Sichtbare. Zu fest sitzt der Glaubenssatz, was wir nicht sehen, ist nicht da. Aber wenn wir uns öffnen für diese Welt, wartet unglaubliches auf uns. Wir verstehen endlich, warum wir immer wieder Probleme an ganz bestimmten Stellen unseres Körpers haben. Ich freue mich riesig, dass uns Anne nun in drei Teilen mitnimmt auf eine Reise in die Welt der Chakren. 

Viel Freude und viele Erkenntnisse, Patricia

 

* Teil 1 & Teil 2 der Serie *

 

Teil 3: Chakren in der Kindheit

 

Mit der Geburt dreht sich der energetische Zyklus um und es beginnt eine neue Lebensphase. Die Chakrenentwicklung beginnt, wo sie geendet hat: mit dem Wurzelchrakra. Nun werden die bisherigen Grundlagen ausgebaut und weiter entwickelt. Ab der Geburt beginnt der Rhythmus in Jahren, der sogenannte Siebenjahresrhythmus. Nach den ersten sieben Jahren sind alle Chakren ausgeprägt und es bildet sich ein bestimmter Chakrentyp. Die ersten sieben Jahre sind deshalb sehr prägend, jedoch können die Chakren auch weiter verändert werden. Als Eltern ist es wundervoll dieses Wissen zu haben, so kann man seine Kinder nicht nur besser verstehen, sondern sie auch in ihrer Entwicklung unterstützen.

1. Lebensjahr: Wurzelchakra

Das erste Jahr wird das Urvertrauen, der Lebenswille, Ausdauer und Stabilität geprägt. Daher ist es vor allem im ersten Jahr entscheidend, dass man auf die Signale des Babys achtet und darauf reagiert, damit das Vertrauen gestärkt wird. Das erste Jahr ist eines der wichtigsten: Die Entfaltung des Wurzelchakras wird in der Schwangerschaft beendet und der Siebenjahres Rhythmus beginnt. Alles Weitere wird hierauf aufgebaut. Eltern können durch die bedingungslose Liebe und das Reagieren auf die Signale ihres Babys, das Urvertrauen enorm stärken. Ebenfalls sind liebevolle Berührungen, das Getragenwerden und das Gefühl der Geborgenheit von großer Bedeutung.

2. Lebensjahr: Sakralchakra

Sinnlichkeit und emotionaler Ausdruck sind die Themen im zweiten Lebensjahr. Das Kind braucht nun viele liebevolle Streicheleinheiten, damit eine gute Beziehung zum eigenen Körper entwickelt werden kann. Die Emotionen sollten ungehindert gelebt werden können, damit diese erfahren und bewusst ausgedrückt werden können. Gefühlsausbrüche in dieser Zeit sind notwendiger emotionaler Ausdruck des Kindes. Wird dies nicht ausgedrückt entstehen später Wut oder Aggressionen als mangelhafte seelische Entwicklung. Als Eltern ist es wichtig, alle Emotionen zu erlauben und dem Kind mit Zuneigung zu begegnen, damit das Kind alle Gefühle verstehen kann. Werden diese Emotionen verdrängt, entstehen Blockaden und es kann zu mangelnder Sensibilität und Einfühlungsvermögen kommen. Das Kind anzunehmen, auch wenn es Wut zeigt, bedeutet nicht, dass man alles über sich ergehen lassen muss. Es bedeutet, dass man dem Kind unabhängig von seinem Verhalten seine Zuneigung zeigt und das Kind annimmt. 

3. Lebensjahr: Sonnengeflecht

Hauptthema in diesem Jahr ist die Macht. Das Kind erprobt sich und seine Fähigkeiten die Umwelt zu beeinflussen. Die Persönlichkeit des Kindes als eigenständige Person ernst zu nehmen und anzunehmen ist als Eltern in diesem Jahr besonders wichtig. Das Kind lernt nun andere Menschen als Persönlichkeiten wahrzunehmen. Blockaden im Sonnengeflecht entstehen durch allzu strenge Regeln, die die persönliche Entfaltung des Kindes einschränken. Das kann im späteren Leben zur übertriebenen Anpassung, zwanghaften oder machtbesessenen Verhalten führen. Es ist wichtig, dass Kinder versuchen Grenzen zu überschreiten und eigene Erfahrungen sammeln. Zudem ist es in dieser Phase für die Entwicklung förderlich, dass das Kind relativ leicht bekommt, was es will – nicht erst nach aggressivem oder angepasstem Verhalten. Es ist ein wichtiger Lernprozess für das Kind, dass es leicht ist etwas zu bewirken.

4. Lebensjahr: Herzchakra

Im vierten Lebensjahr geht es um Mitgefühl, Toleranz, künstlerische Ausdruckskraft und Selbstwertschätzung. Das Kind lernt sich in andere hineinzuversetzen. Diese Entwicklung kann man unterstützen, indem man dem Kind viel Toleranz und Mitgefühl vorlebt. Das Kind braucht nun sehr viel Liebe, das Wechselspiel zwischen Geben und Nehmen wird gelernt. Wird das Bedürfnis nach Liebe erfüllt, kann das Kind im späteren Leben Liebe annehmen und geben ohne eifersüchtig oder besitzergreifend zu sein. Diese Phase ist wichtig für das Selbstwertgefühl und ebenso für den künstlerischen Ausdruck.  Aktivtäten wie singen, malen, tanzen oder sich etwas ausdenken ist in diesem Jahr wichtig. Eltern sollten dabei nichts bewerten, geschweige denn das Kind auslachen.  Jedes Kunstwerk ist eine Offenbarung eines Seelenanteils und verdient Wertschätzung, Anteilnahme und Verständnis. 

5. Lebensjahr: Kehlchakra

Das Kehlchakra wird nun weiter entwickelt. Die Fähigkeit der Kommunikation wird intensiviert und es kommt zu einem enormen Sprung in der Sprachentwicklung. Eltern können dies unterstützen, indem sie viel mit dem Kind reden, diskutieren, erzählen und erzählen lassen. Der Wunsch lesen zu lernen wird von vielen Kindern zu diesem Zeitpunkt geäußert, welchem man auch nachkommen sollte. In diesem Jahr wird der stimmliche Ausdruck und die Sprache des Unterbewusstseins gelernt. Um ein Instrument zu lernen ist nun der beste Zeitpunkt.

6. Lebensjahr: Stirnchakra

Nun beginnt das Stirnchakra sich weiterzuentwickeln und ermöglicht somit ein Eintreten in die Welt der geistigen Bedürfnisse. Es geht nun um das Erkennen von Zusammenhänge und neue Erkenntnisse. Es herrscht ein enormer Wissensdurst, welche auch erfüllt werden sollte.
Eltern können diesem Wissensdrang mit Offenheit und Neugier begegnen. Auch das gemeinsame Entdecken neuer Dinge ist eine wundervolle Möglichkeit.

7. Lebensjahr: Kronenchakra

In der letzten Phase des Kindheitszyklus entwickeln sich die Grundlagen des spirituellen Bedürfnisses. Das Kronenchakra wird weiterentwickelt. Themen, die das Kind in diesem Jahr beschäftigen sind: Sinn des Lebens, Tod und Gott. Die Fragen, Gefühle und Gedanken der Kinder sollten ernst genommen werden. In dieser Zeit kann man Kinder Religiosität näherbringen und erste meditative Erlebnisse ermöglichen. Hier ist natürlich die eigene Spiritualität als Eltern von Bedeutung.

Nach den ersten sieben Jahren beginnt der nächste Zyklus auf einer weiteren Ebene. Und nach und nach wird darauf aufgebaut.

Der große Zyklus

Zudem gibt es noch die weitere Unterteilung in den großen Entwicklungszyklus: Alle sieben Jahre wird ein Chakra durchlaufen: Die ersten sieben Jahre sind dem Wurzelchakra gewidmet. Im Alter von 8 – 14 Jahren das Sakralchakra, 15 – 21 Jahren das Sonnengeflecht, 22 – 28 Jahre das Herzchakra, 29 – 35 Jahren das Kehlchakra, 36 – 42 Jahren das Stirnchakra und 43 – 49 Jahren das Kronenchakra. Und auch hier beginnt man mit 50 Jahren wieder von vorne auf einer höheren Ebene. Zusätzlich zu dem Wissen kann man durch verschiedene Übungen, Edelsteine, Farben, Lebensmittel und vielen weiteren Dinge, die Chakren stärken.

* Teil 1 & Teil 2 der Serie *


*** Autorin: Anne Henle ***

Anne ist Mama von zwei Kindern und arbeitet als Osteopathin mit dem Schwerpunkt Schwangerschaft, Geburt und Kinder. Zusätzlich bildet sie sich weiter im Bereich der prä- und perinatalen Psychologie. Zur Zeit ist Anne in Elternzeit, spätestens ab dem nächsten Jahr wird sie wieder tätig sein. Virtuelle Beratungen, Schwangerschaftskurse und Kurse in denen, die eigene Geburt als Quelle von Heilung möglich sein wird, sind für das nächste Jahr geplant. Alles wird auf ihrer Facebook-Seite ersichtlich sein: www.facebook.com/vitamotio.

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