Titelbild: © Coka – Adobestock.de

Im ersten Artikel wurde über die Bedeutung der Chakren geschrieben und woher die Chakrenlehre stammt. Hier nun eine kleine Übersicht über die Chakren. 

 

Die sieben Hauptchakren 

 

Wurzelchakra

Farbe: Rot
Element: Erde
Sinnesfunktion: Riechen
Grundprinzip: körperlicher Wille zum Sein
Körperliche Zuordnung: Wirbelsäule, Knochen, Zähne, Nägel, Anus, Rectum, Dickdarm, Mastdarm, Enddarm, Prostata, Blut und Zellaufbau
Zugeordnete Drüsen: Nebennieren
Sitz: Steißbein / zwischen Anus und Genitalen
Zentrale Themen sind: Lebensenergie, Lebenswille / Urvertrauen, Durchsetzungskraft, Verbundenheit mit der Erde / sich auf der Erde einrichten, Besitz, Struktur und Festigkeit

Sakralchakra

Farbe: orange
Zugeordnetes Element: Wasser
Sinnesfunktion: Schmecken
Grundprinzip: schöpferische Fortpflanzung des Seins
Körperliche Zuordnung: Beckenraum, Fortpflanzungsorgane, Nieren, Blase, Blut, Lymphe
Zugeordnete Drüsen: Keimdrüsen (Eierstöcke, Prostata, Hoden)
Sitz: etwas unter dem Bauchnabel
Zentrale Themen:  Sexualität, Sinnlichkeit, Fortpflanzung, Kreativität und die schöpferische Lebensenergie 

Nabelchakra / Sonnengeflecht

Farbe: gelb
Zugeordnetes Element: Feuer
Sinnesfunktion: Sehen
Grundprinzip: Gestaltung des Seins
Körperliche Zuordnung: unterer Rücken, Bauchhöhle, Verdauungssystem, Magen, Leber, Milz, Gallenblase, vegetatives Nervensystem
Zugeordnete Drüsen: Bauchspeicheldrüse
Sitz: unter der Brust, oberhalb des Bauchnabels
Zentrale Themen: Willenskraft, das Selbstvertrauen, die Persönlichkeit, Ich-Entwicklung, Selbstkontrolle, Macht, Durchsetzungskraft.

Herzchakra

Farbe: grün, rosa und goldfarben
Zugeordnetes Element: Luft
Sinnesfunktion: Tasten
Grundprinzip: Seinshingabe
Körperliche Zuordnung: Herz, oberer Rücken, Brustkorb, unterer Lungenbereich, Blut und Blutkreislauf, Haut
Zugeordnete Drüsen: Thymusdrüse
Sitz: zwischen der Brust
Zentrale Themen: Liebe, Mitgefühl, Zuneigung, Geborgenheit, Toleranz und Offenheit 

Halschakra

Farbe: Hellblau
Element: Äther
Sinnesfunktion: Hören
Grundprinzip: Seinsresonanz
Körperliche Zuordnung: Hals-, Nacken-, Kieferbereich. Ohren, Stimme, Luftröhre, Bronchien, oberer Lungenbereich, Speiseröhre, Arme
Zugeordnete Drüse: Schilddrüse
Zentrale Themen sind Kommunikation, Wortbewusstsein, Inspiration, Kreativität, Musikalität, mentale Kraft und Wahrheit.

Kehlchakra

Farbe: indigoblau, violett
Zugeordnetes Element: Geist
Sinnesfunktion: Alle Sinne – auch übersinnliche Wahrnehmung
Grundprinzip: Seinserkenntnis
Körperliche Zuordnung: Gesicht, Augen, Ohren, Nase, Nebenhöhlen, Kleinhirn, Zentralnervensystem
Sitz: zwischen den Augenbrauen
Zentrale Themen: Intuition, Weisheit, Selbsterkenntnis, Phantasie, Wahrnehmung und Vorstellungskraft

Kronenchakra

Farbe: violett, weiß und gold
Zugeordnetes Element: Größeres Ganzes
Grundprinzip: Reines Sein
Körperliche Zuordnung: Großhirn
Sitz: über dem Scheitel
Zentralen Themen Spiritualität, Erfahrung geistiger Welten, Erleuchtung, Selbstverwirklichung, kosmische Vereinigung und Verbundenheit. 

Schon während der Schwangerschaft entwickeln sich die Chakren des Babys und prägen das zukünftige Leben. Ist man sich dessen bewusst kann man die Entfaltung positiv beeinflussen. Jeder Monat steht für ein bestimmtes Chakra:

1. und 2. Monat: steht für die Ganzheit des Seins
3. Monat: 7. Chakra / Kronenchakra
4. Monat: 6. Chakra / Stirnchakra
5. Monat: 5. Chakra/ Kehlchakra
6. Monat: 4. Chakra / Herzchakra
7. Monat: 3. Chakra/ Sonnengeflecht
8. Monat: 2. Chakra / Sakaralchakra
9. Monat: 1. Chakra/ Wurzelchakra

Erster und zweiter Monat:
Hier ist der Embyro, der werdende Mensch noch mit dem Universum verbunden. Es gibt ein einziges Energiefeld in welchem die Chakren noch nicht ausdifferenziert sind. Es ist ein besonderes Energiefeld. Dieses ist das Ziel von Menschen wieder zu erreichen.
Für die Entwicklung ist eine bedingungslose Liebe und Annahme der Mutter und auch des Vaters entscheidend.

Dritter Monat:
Aus dem Embryo wird ein Fötus. Die Hormonproduktion beginnt und die Organe bilden sich differenzierter aus. Nun beginnt auch die Chakrendifferenzierung. Das Kronenchakra wird aktiv. Das Baby beginnt sich der Welt der Dinge zu näheren. Die Mutter kann die Entwicklung des Kronenchakra unterstützen, indem sie beispielsweise meditiert. Durch die heilende Kraft der Stille wird die Energie auf das Baby übertragen. Der Grundstein für spirituelle Entwicklung wird gelegt.

Vierter Monat:
Das Gesicht wird ausdifferenziert. Ab dem vierten Monat kann der Fötus Geräusche wahrnehmen und mit den Händen Greifbewegungen durchführen. Das Stirnchakra wird aktiv und die Voraussetzungen für höhere geistige Fähigkeiten werden gelegt. Wann immer die Mutter sich mit geistigen Dingen beschäftigt unterstützt sie die Entwicklung des Stirnchakra ihres Kindes. Eine schöne Möglichkeit ist es in Gedanken mit dem Baby zu reden.

Fünfter Monat:
Das Baby wächst und die Organe bilden sich weiter aus. Geräusche können nun unterschieden werden. Die Entwicklung des Kehlchakras beginnt und die Fähigkeit der Kommunikation auf allen Ebenen. Die Sinnesorgane bilden sich aus: Das Baby kann nun sehen, hören und die Umwelt wahrnehmen. Die Mutter kann nun Bewegungen ihres Babys spüren. Durch das sprechen mit dem Baby, Musik und verschiedene Lichtimpulse kann das Kehlchakra in seiner Entfaltung unterstützt werden.

Sechster Monat:
Das Baby wird immer größer und nimmt immer die typische Fötushaltung an. Die Entfaltung des Herzchakras beginnt. Das Baby ist nun immer mehr mit der Welt verbunden. Gefühle können nun im Herzen Raum bekommen. In diesem Monat sind Gefühle wie Liebe und Geborgenheit von großer Bedeutung. Von großer Bedeutung ist auch die Liebe zwischen Mutter und Vater. Jeder Moment der Harmonie stärkt das Herzchakra.

Siebter Monat:
Zu diesem Zeitpunkt wird das Baby immer größer und bekommt immer mehr Kraft. Das Sonnengeflecht beginnt sich zu entwickeln und die Grundlagen des Ich-Gefühls, der Emotionalität und der Bewusstseinsmacht entstehen. Das Baby lernt die Lebensenergie zu lenken und zu kontrollieren. Zeigt die Mutter dem Baby, dass es wahrgenommen wird und etwas bewirken kann unterstützt sie die Entwicklung des Sonnengeflechts und damit wird die Selbstbehauptung geprägt.

Achter Monat:
In diesem Monat beginnt die Sakralchakra-Entwicklung. Dies ist später sehr wichtig für die Sexualität. Die Geschlechtsorgane sind nun voll entwickelt und weitere Bereiche, die mit der Fortpflanzung zusammenhängen entfalten sich immer mehr. Die Voraussetzungen für ein gutes Körperbewusstsein beginnen, ebenso wie die Fähigkeit, das Leben zu genießen. Durch kreatives Arbeiten kann die Mutter das Sakralchakra ihres Kindes beeinflussen. Wundervolle Möglichkeiten sind malen, schreiben, musizieren oder tanzen. Entscheidend dabei ist die eigene Freude dabei! Selbst ein Spaziergang in der Natur kann positive Auswirkungen haben.

Neunter Monat:
Das Kind beginnt sich auf das Leben außerhalb vorzubereiten und das Wurzelchakra beginnt mit seiner Entwicklung. Energetisch ist der Übergang in die Außenwelt ein wichtiger Übergang: Sind die energetischen Voraussetzungen noch nicht erfüllt, zeigt es dies auch, beispielsweise durch eine fehlende Drehung im Mutterleib.

Im ersten Lebensjahr wird mit dem Wurzelchakra als Thema begonnen. Die Geburt ist die Fortsetzung auf einer höheren Ebene. Es steht mit dem Überlebensthema, dem Lebenswillen und dem Urvertrauen in Verbindung. Zu dieser Zeit ist es von großer Bedeutung voller Freude und Vertrauen zu sein. So kann das Baby leichter Urvertrauen entwickeln. 


*** Autorin: Anne Henle ***

Anne ist Mama von zwei Kindern und arbeitet als Osteopathin mit dem Schwerpunkt Schwangerschaft, Geburt und Kinder. Zusätzlich bildet sie sich weiter im Bereich der prä- und perinatalen Psychologie. Zur Zeit ist Anne in Elternzeit, spätestens ab dem nächsten Jahr wird sie wieder tätig sein. Virtuelle Beratungen, Schwangerschaftskurse und Kurse in denen, die eigene Geburt als Quelle von Heilung möglich sein wird, sind für das nächste Jahr geplant. Alles wird auf ihrer Facebook-Seite ersichtlich sein: www.facebook.com/vitamotio.

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